Heli Fachbegriffe
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Nach Einstell- oder Umbauarbeiten an der Elektronik eines Elektro- Modellhelikopters ist ein erster Funktionstest immer (!) ohne Haupt- und Heckrotorblätter durchzuführen. Erst wenn alle antriebsrelevanten Funktionen wie Motor-AUS, Gaskurven, evtl. Drehzahlbegrenzer usw. in allen Flugphasen ohne Blätter überprüft und für gut befunden wurden, dürfen die Blätter montiert werden.

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Heli Fachbegriffe

Bitte nur ein Wort als Suchbegriff eingeben. Um beispielsweise nach "zyklisch Pitch" zu suchen gibst du ein "pitch" oder "zykl" oder "pit" oder "zy" oder "p" oder "z". Groß- und Kleinbuchstaben werden nicht unterschieden.

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Alle Begriffe (alphabetisch geordnet)

 


ACL (Anti Collision Light)
ACL ist die englische Abkürzung für Anti Collision Light, was übersetzt soviel bedeutet wie Anti- Zusammenstoß- Licht. Dabei handelt es sich um ein weißes Blitzlicht (oder auch mehrere), welches an Luftfahrzeugen an definierten Stellen angebracht ist. Je nach dem, wie der Rest der Außenbeleuchtung/Positionslic hter ausgeführt ist, blitzt dieses ACL mit einem kräftigen Doppelblitz.

AFR (Adjustable Function Rate)
AFR (engl.) = Adjustable Function Rate
Im Deutschen ist die Bezeichnung "Wegeinstellung" treffender.
Im AFR Menü (Taumelscheibenmischer) im Sender können z.Bsp. für Roll, Nick und Pitch die Servowege angepasst werden. So erreicht man eine Anpassung der Rotorblattwinkel für Roll, Nick und Pitch ohne mechanisch eingreifen zu müssen.

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Aileron (Roll)
Drehen des Helikopter's um die Längsachse - der Heli 'rollt' links oder rechts. mehr unter Steuerfunktionen
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ARF (Almost Ready to Fly)
ARF bezeichnet ein Modell, welches fast Flugfertig aufgebaut ist. Oftmals fehlt lediglich noch der Empfänger in einem solchen zum Kauf angebotenen Modell.
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Autorotation
Landung ohne Motorkraft - Dabei wird die Vorwärts- und Fallbewegung und der Luftwiderstand genutzt um den Rotor auf Drehzahl zu halten.
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Autorotationsfreilauf (Freilauf)
Als Autorotationsfreilauf wird ein Freilauflager zwischen Hauptantriebszahnrad und Hauptrotorwelle bezeichnet. Dieses Lager bewirkt, ähnlich einem Fahrad (Bike)- Freilauf, eine Entkopplung zwischen Motor und Rotor. So kann der Rotor sich aus eigener Kraft weiterdrehen, während der Motor steht oder nur langsam läuft.

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AVCS (Heading Hold)
Angular Vector Control System - Modus des Heckkreisels/ Gyro's, siehe unten Heading Hold.
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Bail out
Bail out kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "Aus der Klemme helfen". Im Helikopterbereich wird dieser Begriff oft für die "Rettungsfunktion" an Top- Flybarlesssystemen vberwendet.

Balancer
Ein Balancer ist ein elektrisches Gerät. Es dient dem Ausgleich von Spannungsunterschieden zwischen einzelnen Akkuzellen beim Aufladen. Die einzelnen Zellen von mehrzelligen Lithium- Akku's können bei der Entladung unterschiedliche Spannungslagen erreichen. Mit Hilfe eines Balancers wird bei Erreichen der Ladeschlussspannung einer Zelle, der Ladestrom für diese Zelle gestoppt und nur die Zellen weitergeladen, welche noch nicht die Lade- Endspannung erreicht haben.
Balancer gibt es als separate Geräte, die man einem Ladegerät nachschalten kann oder auch als bereits fest im Ladegerät eingebaute Einheit.


BEC (Batterie Elimination Circuit)
Deutsch = Batterie Eliminierungs Schaltung. Ein BEC ist im Modellbaubereich die Spannungsversorgung für den Empfänger. Der Name rührt daher, dass ursprünglich mit dieser Schaltung ein Zusatzakku eingespart werden sollte, was jedoch nicht immer möglich ist.
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Blattnachlauf
Von Blattnachlauf spricht man, wenn das Blatt der theoretischen Geraden durch die Blatthalterachse in Drehrichtung nacheilt.
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Blattvorlauf
Von Blattvorlauf spricht man, wenn die Blattspitze der theoretischen Geraden durch die Blatthalterachse in Drehrichtung vorauseilt.
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BNF
BNF = Bind and Fly
beschreibt ein Verkaufsset eines Flugmodells, bei dem nur noch der Empfänger an einen Sender gebunden werden muss um zu starten. Der Sender ist also nicht enthalten, der Empfänger kann aber durchaus schon dabei sein.

Brake (am Fahrt- oder Flugregler)
Brake (engl.) = Bremse
Die Bremse stoppt die Rotation des Motors wenn der Gashebel (Throttle) auf die Minimalposition gestellt wird. Am Flugregler für Helikopter muss die Bremse unbedingt abgeschaltet (disable) werden.

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Bremsteller
Der Bremsteller befindet sich als Abschluss oben auf der Rotorwelle. Er hat die Form eines Tellers, daher der Name Bremsteller.
Läuft der Rotor nur noch langsam, dann kan man die letzten Umdrehungen durch Auflegen der Handfläche und leichtes Drücken auf den Bremsteller abbremsen.
Vorsicht! Finger weg vom noch schnell drehenden Rotor! Das ist für die Finger besser und für den Heli auch.

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CCPM Taumelscheibe
CCPM steht für Collective and Cyclic Pitch Mixing. Bei einem CCPM- gesteuerten Heli, wird über eine von mindestens 3 Servo's angesteuerte Taumelscheibe (engl.: Swash Plate) eine Mischung der Kollektiven (Collective) und der Zyklischen (Cyclic) Pitchanteile (Blattanstellwinkel) realisiert. Um den Kollektiven Pitchwinkel zu verstellen, wird die Taumelscheibe auf der Rotorwelle nach oben oder unten verschoben. Um die zyklischen Blattanstellwinkel (Nick und Roll) zu verändern, wird die Taumelscheibe unabhängig von ihrer horizontalen Position auf der Rotorwelle nach vorn oder zur Seite (oder beides gemischt) gekippt.
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CFK
Carbonfaserverstärkter Kunststoff. Ein sehr leichtes und belastbares Kunsstoffmaterial.

CP Collective Pitch
CP steht für Collective Pitch. Diese Bezeichnung kennzeichnet Helikopter, bei denen der Auftrieb über die Anstellwinkel der Rotorblätter gesteuert wird, ohne dass die Drehzahl des Rotorkopfes sich verändert. Bei einem CP- Helikopter kann also der kollektive Anstellwinkel der Rotorblätter verändert werden. Siehe auch CCPM und FP.

Delrin / POM
"Delrin" ist der Markenname der Firma DuPont für einen sehr belastbaren, zähen und festen thermoplasischen Kunststoff. Aus Delrin werden unter anderem Zahnräder für Modellheli- Getriebe gefertigt. Wird das Bauteil (Zahnrad) dabei aus dem Material Delrin gefräst, bekommt man ein präzises, formstabiles Bauteil, welches oft sogar Metallteile ersetzen kann.
Chemisch gesehen handelt es sich bei dem Werkstoff Delrin um Polyoxymethylen (Kurzzeichen POM, auch Polyacetal oder Polyformaldehyd).

Elevator (Nick)
Bewegung des Helicopters um die Querachse - der Heli 'nickt'
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Equalizer
Ein Equalizer im Zusammenhang mit Akku- Ladetechnik ist ein elektronisches Gerät, welches die einzelnen Zellenspannungen von mehrzelligen Lithium- Akku's während des Ladevorgangs egalisiert.
(englisch: to equalize, angleichen, equal: gleich)
Im Gegensatz zum Balancer, welcher nur die Ladeschlussspannung begrenzt, stellt ein Equalizer bereits zu Beginn des Ladevorgangs ein gleichmässiges Spannungsniveau in allen Akkuzellen her.

ESC (Electronic Speed Controller)
Ein ESC ist ein elektronischer Drehzahlregler/steller für den Modellbaubereich, im Modellbaubereich auch Flugregler bzw. Fahrtregler genannt.
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F3 - Wettbewerbsklasse
Wettbewerbsklasse Fernlenkflug
Dazu zählen die Klassen F3A bis F3S.
F3A – Ferngelenkte Motor-Kunstflugmodelle bis zu einem Gewicht von 5 kg
F3A-X – Ferngelenkte originalähnliche Motor-Kunstflugmodelle bis zu einem Gewicht von 10 kg
F3B – Ferngelenkte Thermik-Segelflugmodelle
F3C – Hubschrauber
F3D – Pylon-Rennmodelle
F3F – Ferngelenkte Hang-Segelflugmodelle
F3G – Ferngelenkte Motorsegler
F3H – Segelflugmodelle – Überlandrennen
F3I – Ferngelenkter Segelflugmodellschlepp
F3J – Ferngelenkte Thermik-Segelflugmodelle – Dauerflug
F3K – Handstart-Segelflugmodelle
F3P – Indoor Kunstflugmodelle
F3S - Speedflugmodelle

F3C
FAI Wettbewerbsklasse
F3C = Fernlenkflug Hubschrauber

F5 - Wettbewerbsklasse
FAI Wettbewerbsklasse Funkferngesteuerte Flugmodelle mit Elektromotor
F5A – Kunstflugmodelle
F5B – Motor-Segelflugmodelle
F5C – Hubschrauber
F5D – Pylonrennmodelle
F5E – Solar-Flugmodelle
F5F – Zehn-Zellen-Klasse

F5C
FAI Wettbewerbsklasse Funkferngesteuerte Flugmodelle mit Elektromotor
F5C = Hubschrauber (elektro)

FADEC / ECU
Fadec ist die Abkürzung für ”Full Authority Digital Engine Control" und beschreibt eine elektronische Steuereinheit für Turbinen. Diese Steuereinheit ist verantwortlich für die Überwachung aller relevanten Betriebsparameter der Turbine wie z. Bsp. Temperatur, Drehzahl, Treibstoffmenge während des Starts, dem Betrieb und dem Abschaltvorgang der Turbine.
Ein weiterer gleichbedeutender Begriff ist ECU. ECU ist die Kurzform für "Electronik Control Unit".

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FAI - Fédération Aéronautique Internationale
französisch: Fédération Aéronautique Internationale = Internationale Aeronautische Vereinigung - Abkürzung FAI, ist der internationale Luftsportverband. Die FAI wurde 1905 in Paris gegründet, seit 1999 ist ihr Sitz Lausanne. Die FAI organisiert und koordiniert weltweit nichtcommerzielle Aktivitäten in den Bereichen Luftfahrt und Raumfahrt. Die FAI ist heute eine Organisation, in der Luftsportverbände aus vielen Nationen der Erde vertreten sind, u.a. der Deutsche Aero-Club.

Failsafe
Failsafe bedeutet zu deutsch soviel wie ausfallsicher. Ich würde es lieber trefflich mit Ausfallabsicherung übersetzen. Im RC Bereich stellt man mit der Failsafe- Funktion ein, was bei einem Ausfall des Empfangssignals des Sender mit der Signalausgabe vom Empfänger zu den Servos passieren soll.
Hintergrund dieser Funktion ist es, den potentiellen Schaden so gering wie möglich zu halten. Stellt man z.Bsp. "Hold" ein, dann wird im Falle eines Ausfalls des Empfangssignals, das gerade in diesem Moment anliegende Steuersignal zu den Servo's (oder auch zum Regler) gehalten und nicht verändert. Jedenfalls so lange nicht, bis der Empfänger wieder ein Signal empfängt. Eine andere Einstellmöglichkeit ist "Pos" oder "Position". In dieser Einstellung kann eine Position vorgegeben werden, in die der Servo fahren soll.

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Flächendichte
Die Flächendichte ist das Verhältnis der Oberflächen aller Rotorblätter eines Helikopter's im Verhältnis zur Rotorkreisfläche. Umso breiter die Rotorblätter - umso größer ist die Flächendichte. Sie wird in % angegeben.
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Fliehkraft/ Zentrifugalkraft
Die Fliehkraft, auch Zentrifugalkraft genannt, ist eine von der Drehachse (Rotorwelle) radial nach außen wirkende Kraft. Durch die Fliehkraft werden viele Teile am Rotorkopf, wie Schrauben, Blattlagerwelle, Rotorblattwurzel und die Rotorblätter selbst extrem belastet. Umso höher die Drehzahl des Rotor's und umso höher das Gewicht des Rotorblattes - umso größer ist die Fliehkraft. Die Fliehkraft wird in [N] Newton bzw. [kN] KiloNewton angegeben. Zum besseren Verständnis kann sie auch in [kg] umgerechnet werden.
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Flybar (FB= Paddelstangensystem)
FB steht für Flybar und bedeutet soviel wie Paddelstange. FB kennzeichnet also einen Rotorkopf der eine mechanische Paddelstangenstybilisierung besitzt. Im Gegensatz dazu gibt es das FBL = Flybarless.
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Flybarless (FBL)
Flybarless - Rotorkopfsystem ohne Paddelstange. Die Stabilisierung wird hier von einer Elektronik übernommen, die einem Mehrachsen- Kreiselsystem entspricht.


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FP = Fixed Pitch
Bei einem Fixed Pitch Helikopter kann der kollektive Anstellwinkel der Rotorblätter nicht geändert werden. Der Auftrieb und somit die Flughöhe wird bei FP- Helikoptern über Veränderung der Hauptrotordrehzahl kontrolliert.

FPV (First Person View)
FPV ist eine besondere Art des Steuerns eines Modells aus der "Ich-Perspektive" mittels Kameratechnik. Dabei werden Video- und Datensignale aus dem Modell an den entfernt stehenden Piloten übertragen. Dieser sieht die Kamerabilder aus der Perspektive des Fluggeräts, also wie aus der Sicht des Piloten.
Man unterscheidet passives und aktives FPV

Passives FPV
Eine Kamera wird am Modell installiert, die den Flug filmt und auf einem Datenspeicher speichert. So kann man den Flug nach der Landung aus der Ich-Perspektive anschauen. Es wird lediglich eine Kamera benötigt, welche die Videosequenzen speichert.

Aktives FPV
Die Signale der Bordkamera werden zum RC-Piloten gesendet. Dieser sieht die Bilder der Modellkamera in Echtzeit auf einem Bildschirm. Es entsteht so der Eindruck, selbst im Flugzeug zu sitzen. So kann man das Modell aus der FPV steuern.

GFK
Glasfaserverstärkter Kunststoff. Durch eingearbeite Glasfasern gewinnt dieser Kunststoff an Festigkeit und Belastbarkeit.

Gier (Heck, auch Yaw)
Als Gier bezeichnet man die Rotationsbewegung um die Hochachse, oft wird auch der Begriff "Heck steuern" benutzt.
Ausgehend von der Schwebflug- also der Normalfluglage bedeutet "Gier links" => Nase des heli nach links, und "Gier rechts" => Nase des Helikopters nach rechts.

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Gier / Heck
Rotationsbewegung um die Hochachse - der Heli dreht den Kopf nach links oder rechts.
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Governor Gain
Governor Gain im Zusammenhang mit einem Flugregler ist eine Einstellung des Reglers, die festlegt, wie schnell bzw. wie aggressiv der Regler auf Abweichungen der Drehzahl regieren soll. Ein niedriger Wert lässt den Regler sanfter nachregeln. Dabei können jedoch je nach Belastung größere Drehzahleinbrüche die Folge sein. Ein hoher Wert für Governor Gain hat höhere Stromspitzen zur Folge, da der Regler schneller nachregelt. Ein zu hoher Wert führt zum Übersteuern des Reglers. Dabei schaukelt sich der Regelkreis auf.
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Governor Mode / Regler Modus Flugregler
Reglermodus am Flugregler

Nähere Beschreibung siehe Link.

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Gyro (Kreisel)
Ein Gyro/ Kreisel RC- Bereich ist ein elektronisches (früher: elektromechanisches) Gerät zur Lagestabilisierung des Helikopters. "Gyro" stammt von der Ursprungsform dieser Funktionsgruppe, in denen mechanische Kreisel zum Einsatz kamen. Dabei machte man sich den Gyroskopischen Effekt zu nutze - einen Selbststeuerungseffekt, der einem solchen System aufgrund der Drehbewegung einzelner Elemente (Kreisel) innewohnt.
Damit wurden/werden Lageabweichungen/ Bewegungen erfasst und als Steuersignal für Korrekturmaßmahmen genutzt.
Im Modell- Helikopterbereich findet man heute eigentlich nur noch rein elektronische Systeme, die mit Hilfe von Halbleitertechnik-Sensoren die gleiche Aufgabe erfüllen und zur Stabilisierung des Heck's oder aber auch für die Horizontalstabilisierung bei FBL- Systemen eingesetzt werden. Die Bezeichnung "Gyro" hat sich zumindest bei den Heckkreiseln bis heute gehalten. Ein sehr bekannter und weit verbreiteter Vertreter dieser "Heck-Gyro's" ist der "GY 401".

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Head Lock
Betriebsmodus des Heckkreisels, andere Bezeichnung für AVCS bzw. Heading Hold

Heading Hold
Betriebsmodus des Kreisel/ Gyro. Im Gegensatz zum Normalmodus des Kreisels, wird das Heck des Helikopters in diesem Modus immer wieder zurück in die Ausgangsposition vor der Fremdeinwirkung (Wind) gesteuert. Dreht das Heck also 2cm nach links - steuert der Kreisel/ Gyro in diesem Modus das Heck wieder 2cm nach rechts, also in die ursprüngliche Lage zurück.
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Hochachse
Die Hochachse entspricht beim Heli der Hauptrotorwelle.
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Horizont, Horizontal- Funktion FBL
Horizont, Horizontal- Modus

Wie schon oben beschrieben, kann eine Horizont- Funktion in FBL Systemen den Helikopter bei Loslassen der Steuerknüppel automatisch wieder in die Horizontale, also die Schwebfluglage, drehen. Diese Funktion wird als Unterstützung eingesetzt, um Anfängern das Schweben bzw. Fliegen Lernen zu erleichtern. Wie schnell und wie stark diese Funktion arbeitet, kann eingestellt werden. Im späteren Verlauf des Trainings mit dieser Horizontfunktion, kann die Stärke der Horizontbeimischung reduziert werden, um sich an das normale Flugverhalten eines Helikopters zu gewöhnen. Nicht jedes FBL System hat eine Horizont- Funktion! Eine Horizont- Funktion ist als zusätzliche Funktion zur eigentlichen Rigid- Stabilisierung des Helikopters zu sehen.

HV
Abkürzung für High Voltage = Hohe Spannung

1.) Die junge HV- Technik ermöglicht den Einsatz von 2 - zelligen Lipo- Akkus als direkte Spannungsquelle für die gesamte Elektronik wie Servos, Empfänger, FBL- Elektroniken usw. So kann das BEC entfallen. Geräte früherer Generationen unterstützen diese höhere Betriebsspannung noch nicht. HV- taugliche Bauteile sind durch den Zusatz HV gekennzeichnet.
2.) Desweiteren wird die Bezeichnung HV im Modell- Antriebsbereich verwendet. Hier steht HV für den Einsatz von mehr als 6 zelligen Lipo Akkus als Antriebsspeisung. Durch den Einsatz höherer Spannungen für die Antriebsversorgung kommt man bei gleicher Antriebsleistung mit geringeren Stromstärken aus. Ein mit dem Kennzeichen HV beschrifteter Flug- oder Fahrtregler ist in der Regel für mindestens 12S Lipos, also über 50Volt, ausgelegt.

JST, XH, EH
JST wird häufig im Zusammanhang mit Blancer Adaptern bzw. Steckern gebraucht. JST ist der Name einer Firma, die u.a. solche Balancerstecker produziert.
Weit verbreitete Steckertypen zu Balanceranschluss an Ladegeräten und Lipo Akkus sind die Typen XH und EH.
XH - EH  StecksystemXH - EH  Stecksystem


Koaxial
Koaxial ist in der Geometrie die Bezeichnung für übereinstimmende Rotationsachsen dreidimensionaler Elemente. Ein Hubschrauber mit Koaxialrotor verwendet zwei Rotoren, die um dieselbe Achse rotieren.

Kollektives Pitch/ Kollektivpitch
Gemeinsamer (kollektiv) Anstellwinkel der Rotorblätter - Dieser wird mit dem Pitchhebel gesteuert. Dabei verändert die Taumelscheibe ihre Position auf der Rotorwelle nach oben oder unten und verändert so den Anstellwinkel aller Rotorblätter gleich. Der Heli steigt oder sinkt somit. Der Kollektive Anstellwinkel des Rotorblattes bleibt über die gesamte Rotordrehung von 360° gleich.

Kreiselpräzession
Oftmals wird mit der Kreiselpräzession auch der notwendige Winkelversatz (Winkelvorlauf)der Rotorblattansteuerung erklärt. Ob die Kreiselpräzession dies wirklich erklärt bleibt allerding umstritten. Es scheint wahrscheinlicher, dass es sich dabei um rein mechanisch/ aerodynamische Vorgänge handelt, die nichts mit der Kreiselpräzession zu tun haben.
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Kreisflächenbelastung
Die Kreisflächenbelastung ist die Belastung der Rotorkreisfläche. Sie errechnet sich aus dem Verhältnis von Abfluggewicht des Helikopter's zur Rotorkreisfläche. Sie gibt an, wieviel Abfluggewicht des Helikopter's auf einen Quadratmeter Rotorkreisfläche fallen. Die Kreisflächenbelastung wird in [kg/m²] angegeben.
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Längsachse
Als Längsachse bezeichnet man beim Heli die Achse in Längsrichtung des Heli, also eine von der Nase zum Heck des Helikopters gedachte Linie/ Gerade.
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LED
Eine LED = Licht Emitter Diode, ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt Strom durch die Diode , so emittiert sie Lichtwellen. Es gibt verschiedenfarbig leuchtende LED's. Da eine LED nur sehr wenig Wärme erzeugt, ist sie sehr energiesparend.

Lipo
Lipo oder auch Lipoly ist die Kurzform von Lithium-Ionen-Polymer. Ein Lipo Akku ist also ein Lithium-Ionen-Polymer- Akku
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Low Voltage Cutoff (Fahrt- und Flugregler)
Low Voltage Cutoff (engl.) = Niederspannungs- Abschaltung
Bei Erreichen einer voreingestellten minimalen Akkuspannung am Antriebsakku regelt der Regler die Ausgangsleistung herunter.
Siehe auch Soft Cutoff und Hard Cutoff.

LV
LV = Low Voltage
Diese Bezeichnung findet sich an Fahrt- bzw. Flugreglern und beschreibt die zulässige Betriebsspannung. Im LV- Bereich beträgt diese maximal 25 Volt, was dem Einsatz von 6S Akkus entspricht. Möchte man Lipo Akkus mit mehr als 6 Zellen einsetzen, dann muß ein HV- tauglicher Regler und Motor verwendet werden.

MEMS (Micro- Electronic- Mechanical System)
Futaba verwendet für seine SMM-Sensoren in Gyros und FBL die Bezeichnung MEMS (Micro- Electronic- Mechanical System).
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NAVY
NAVY = englischsprachig: gebräuchliche Bezeichnung für Marine
In der Reglertechnik werden durch den Zusatz NAVY die Regler gekennzeichnet, die speziell für den Einsatz in Wasserfahrzeugen konzipiert wurden.

Nick (engl. Elevator)
Bewegung des Helicopters um die Querachse - der Heli 'nickt'
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Normal Modus/ Normal Mode Kreisel
Im Gegensatz zum Heading Hold Modus bzw. AVCS, bewirkt die Einstellung "Normal Modus" am Heckkreisel, dass eine Bewegung des Hecks nach Erkennung durch den Gyro/ Kreisel abgebremst und ggf. gestoppt wird. Wie stark dieses Abbremsen der Bewegung ist, hängt von der Einstellung der Kreiselempfindlichkeit ab. Je schwächer die Empfindlichkeit, umso schwächer die Gegenreaktion des Kreisels auf die ungewollte Heckbewegung.
Diese Einstellung gibt es nicht umsonst! Viele Anfänger fliegen sofort im Heading Hold Modus drauf los, dabei ist gerade der Normalmodus für Anfänger besser geeignet als der Heading Hold Modus. Dies gilt besonders für die ersten Flüge mit einem Heli. Für Rundflug ist der Normalmodus erste Wahl. Erst für 3D hat der Heading Hold wieder Vorteile.

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Nutzahl bei E-Motoren / Slotzahl
Die Nutzahl ist die Anzahl der sogenannten Slots auf dem Stator, also dem feststehenden Teil des Motors. Die Nutzahl ist bei den heute im Modellbau gebräuchlichen 3-Phasen Motoren, im Gegensatz zur Polzahl, immer durch 3 teilbar und beträgt üblicherweise zwischen 6 und 24. Auf den Nuten sind die Wicklungen angebracht, durch die der vom Regler kommende Strom fließt und ein wechselndes Magnetfeld aufgebaut wird, durch welches der Rotor des Motors in eine Drehbewegung versetzt wird.

OPTO - Optokoppler
Opto - Begriff (nicht nur) aus der Reglertechnik
Ein Optokoppler ist ein Bauelement der Optoelektronik welches zur Übertragung eines elektrischen Signals zwischen zwei galvanisch getrennten Stromkreisen dient.
Man findet OPTO als Namenszusatz für Regler, bei denen der BEC- bzw. Empfängerstromkreis des Reglers durch Optoelektronik vom Motorstromkreis des Reglers entkoppelt ist. Diese galvanische Trennung bringt Sicherheit für den Empfänger und andere Komponenten, da keine direkte elektrische Verbindung mehr zum Antriebsakku besteht.

Piezo, Piezokreisel, Piezosensoren
Piezosensoren kommen unter anderem auch im Modellbereich zu Einsatz. Ihr hauptsächlicher Einsatz dort beschränkt sich auf den Heckkreisel in dem Piezosensoren arbeiten. Der Piezokreisel ist ein vollelektronischer Kreisel, bei dem Piezokristalle anstelle eines mechanischen Kreisels eingesetzt werden.
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Pitch
Translationsbewegung bzw. Verlagern des Helikopter's entlang der Hochachse - durch veränderbaren Anstellwinkel der Rotorblätter. Man unterscheidet zwischen kollektivem und zyklischem Pitch. Es wirken zyklisches und kollektives Pitch (siehe unten) gemeinsam an der Taumelscheibe um den Heli auf Höhe zu halten und ihn gleichzeitig zu steuern.
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Pitch Offset
Als Pitch Offset im RC Heli Modellsport bezeichnet man die Verschiebung der gesamten Pitchkurve nach oben oder unten auf elektronischem Wege im Sender bzw. in der Flybarless- Software. Sollte bei Mittelstellung des Pitch Steuerknüppels nicht exakt 0° Kollektivpitch am Rotorblatt anliegen, dann kann "Pitch Offset"- Wert von neutral in positiver bzw. negativer Richtung verschoben werden. Der "Pitch Offset- Wert" wird dann zum eigentlichen Kollektivpitch- Steuersignal hinzuaddiert. Man spart sich somit die machanische Feinjustierung der Anlenkgestänge an der Taumelscheibe. Nur kleine Verschiebungen von wenigen Grad machen wirklich Sinn. Die grobe Einstellung sollte auf jeden Fall immer an den Gestängen vorgenommen werden!

Polzahl E-Motor
Die Polzahl bei einem im RC- Bereich üblichen Brushless E-Motor ist die Anzahl der Magnete im Rotor. Die Polzahl beträgt mindestens 2 und die Zahl der Magnete ist immer eine gerade Zahl. Es gibt heute Brushless Aussenläufer- Motoren mit 8, 10, 12 oder gar 14 Polen. Eine höhere Anzahl Magnete/ Pole führt zu höherem Drehmoment und niedrigerer Drehzahl. Aussenläufer haben in der Regel höhere Polzahlen als Innenäufer. Bei Innenläufern ist weniger Platz für die Magnete vorhanden als bei Aussenläufern.
Eine weitere mit der Polzahl verbundene Kenngröße bei Brushless Motoren ist die "Nutzahl".

Positionslicht
Positionslichter dienen dazu, um Kollisionen zu vermeiden und eine leichtere Erkennung der Flugrichtung und -lage zu ermöglichen.
Positionslichter dürfen Dauerlichter, aber auch Blitzlichter sein. Werden Blitzlichter verwendet, dürfen weiterhin ein rotes Blitzlicht und ein weißes Blitzlicht, das aus allen Richtungen zu sehen ist, am Heck angebracht werden. Diese müssen in den Pausen der Flächenblitze blitzen.
Luftfahrzeuge haben nach der Luftverkehrsordnung folgende Positionslichter mitzuführen (siehe Anlage 1 der LuftVO).
1. Ein rotes Licht, das ungehindert genau voraus nach links über einen Winkel von 110° sowie nach oben und unten scheint.
2. Ein grünes Licht, das ungehindert genau voraus nach rechts über einen Winkel von 110° sowie nach oben und unten scheint.
3. Ein weißes Licht, das ungehindert nach hinten rechts und links über einen Winkel von 70° sowie nach oben und unten scheint.

Positionsmodus, Positionshalte- Modus
Positions- , Positionshalte- Modus

Als Positions- Modus ist eine Funktion zu verstehen, die den Heli an einer relativen Position zum Boden hält. Wenn gewollt (per Knopfdruck, oder dem Steuerknüppelsignal beigemischt), dann sorgt der Positions- Modus dafür, dass der Heli sich nicht mehr nach rechts, links, vorn oder hinten von der Stelle bewegt. Die Höhe muss jedoch meist manuell gehalten werden. Es gibt jedoch auch Systeme, die sogar die Höhe kontrollieren können. Die FBL Systeme mit Positionsmodus funktionieren entweder mittels GPS oder einer Kamera, die den Boden abtastet, oder einer Kombination aus beidem. Nicht jedes FBL System hat eine Positionshalte- Funktion! Der Positions- Modus ist als zusätzliche Funktion zur eigentlichen Rigid- Stabilisierung und der Horizontfunktion des Helikopters zu sehen.

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PPM
Abkürzung für Puls- Pausen- Modulation

Push & Pull Anlenkung
Push & Pull (engl.) bedeutet übersetzt: drücken und ziehen gleichzeitig.
Mit einer Push & Pull Anlenkung ist eine Anlenkung gemeint, die über zwei von einem doppelseitigen Servoarm oder Servorad angelenkte Gestänge erfolgt. Dabei drückt der Servo an einem der beiden Gestänge, während er am anderen Gestänge zieht.

PWM
Pulsweitenmodulation - Signalimpuls ~1 bis ~2 ms vom Sender, ~1ms entspricht 0°, ~2ms entsprechen 180°, 1,5ms entsprechen 90° Mittenstellung am Servo.
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Querachse
Die Querachse beim Heli ist eine gedachte Achse von Links nach Rechts durch den Heli. Eine Drehbewegung um die Querachse ist demzufolge eine Nickbewegung (Nase hoch/runter).
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RC
engl.: Radio Controlled = funkferngesteuert
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RIGID
RIGID ist ein anderer Begriff für FBL (Flybarless) = paddellos, der aus dem Englischen kommt und übersetzt soviel wie "starr, steif; übertragen: streng, strickt" bedeutet und die direkte Anlenkung der Rotorblätter bei einem FBL Rotorkopf kennzeichnet.

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Roll (engl. Aileron)
Drehen des Helikopter's um die Längsachse - der Heli 'rollt' links oder rechts. mehr unter Steuerfunktionen


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Rotorabwind Downwash
Durch die aerodynamischen Gesetze entsteht am Rotor ein Rotorabwind. Dieser wird auch Downwash genannt.
Sinkt ein Heli im eigenen Rotorabwind dann kann er unter Umständen in einen sogenannten Vortex, ein Wirbelringstadium geraten. Das kann kritisch sein. Mehr dazu unter "Vortex".

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Rotorkreis /-kreisdurchmesser
Kreisbahn, die die sich drehenden Rotorblätter beschreiben. Den Rotorkreis kann man sich wie eine Scheibe vorstellen. Der Rotorkreisdurchmesser ist der Durchmesser dieser gedachten Scheibe. Bei Rotorköpfen mit gerader Anzahl Rotorblätter entspricht der Rotorkreisdurchmesser dem Abstand zweier gegenüber liegender Rotorblattspitzen.
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RR
RR bedeutet "Ready for Radio" und beschreibt ein Modell, welches fertig aufgebaut ist, aber noch keine Fernsteuerkomponenten wie Sender und einen Empfänger enthält.
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RTF (Ready To Fly)
Flugfertig zusammengebaut.
Bezeichnet ein Flugfertig zusammengebautes Modell.
Das gleiche gibt es auch für Nicht- Flugmodelle. Hier heißt es RTR = Ready to Run

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RTR
RTR bedeutet "Ready To Run" und ist gleichbedeutend mit RTF (Ready to Fly).
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Rundflug
Flugübung - kreisförmig um den Flugplatz fliegen/ oder eben im Oval
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SBEC
SBEC = Switching Battery Elimination Circuit
SBECs sind getaktete BECs, ähnlich den Schaltnetzteilen.
Im Gegensatz zu linearen BECs arbeiten sie wesentlich effektiver und erzeugen weniger Verlustwärme. Der Wirkungsgrad beträgt dabei bis zu über 90%.
Im Gegensatz zu getakteten BEC arbeiten lineare BECs wesentlich uneffektiver und "verbraten" einen Großteil an Energie, indem sie die nicht benötigte Spannung einfach über einen Widerstand reduzieren.

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Scale (Scale- Modell)
Ein Scale Modell ist ein meist maßstabsgetreuer Mini- Nachbau eines existierenden bemannten Flugzeuges oder Hubschraubers. "Mini" kann hier ganz schön groß sein! So gibt es z. Bsp. Flugzeug Scale- Modelle mit über 5m Spannweite und Hubschraubernachbauten, denen man im Flug gar nicht mehr ansieht, dass sie ferngesteuert sind.

Schlagbewegung
Die Schlagbewegung ist eine aufwärts bzw. abwärts gerichtete Bewegung des rotierenden Rotorblattes am Helikopter, die durch aerodynamische Kräfte entsteht. Zur Dämpfung der Schlagbewegungen werden entweder Schlaggelenke oder bei RC Helikoptern überwiegend Gummipuffer als Aufhängung/ Lagerung der Blatthalter verwendet.
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Servo
Ein Servo ist umschrieben ein System welches mechanische Bewegungen in Bewegungen mit höherer Kraft umsetzt.
Bekannt ist der Begriff Servo von der Servo-Lenkung und im Modellbau von der Bezeichnung Servo-Motor.

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SMM (Silicon Micro Machine)
SMM (Silicon Micro Machine)
SMM sind micromechanische Sensoren für Kreiselsysteme

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Soft Cutoff und Hard Cutoff (Fahrt- und Flugregler)
Soft Cutoff (engl.) = Sanfte Abschaltung
Wird eine voreingestellte minimale Akkuspannung des Antriebsakku's erreicht, dann drosselt der Regler die Ausgangsleistung sanft herunter. Man hat so noch die Möglichkeit mit verminderter Rotordrehzahl den Heli zu landen.

Hard Cutoff (engl.) = Harte Abschaltung
Wird eine voreingestellte minimale Akkuspannung des Antriebsakku's erreicht, dann schaltet der Regler den Motor ab um den Antriebsakku zu schützen. Man hat so nicht mehr die Möglichkeit mit verminderter Rotordrehzahl den Heli zu landen.

Bei Heli Flugreglern ist deshalb immer Soft Cutoff einzustellen.

spezifische Motordrehzahl (kv) auch (ns)
Die spezifische Motordrehzahl kv (auch kV) beschreibt die Leerlaufdrehzahl eines Elektromotors pro Volt Betriebsspannung, und zwar in Umdrehungen pro Minute. Sie wird auch Drehzahlkonstante genennt. Sie ist leicht zu verwechseln mit der Einheit kV (kiloVolt) für die Elektrische Spannung. Manchmal wird auch das Kürzel kn oder ns verwendet, wobei dieses für Anzahl Umdrehungen [= n] spezifisch [= s] steht.
Die Rechnung ist simpel: Man multipliziert die Betriebsspannung (in Volt) mit der spezifischen Motordrehzahl (kv) und erhält die Drehzahl des Motors unter dieser Betriebsspannung.
Beispiel: Ein Motor mit 540 kv dreht bei 10Volt Betriebsspannung mit 5400 U/min. Bei 20 Volt Betriebsspannung dreht er mit 10800 U/min.

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Spurlauf (Blattspurlauf)
Als Blattspurlauf bezeichnet man das "in der Spur laufen" aller Rotorblätter. Ein einwandfreier Spurlauf ist wichtig für korrektes Steuerverhalten des Helikopters. Sind die Blätter fachgerecht gewuchtet und die Gestänge, die Blatthalter und die Anlenkungen fachgerecht montiert, dann stimmt in der Regel auch der Spurlauf der Rotorblätter.
Es kann jedoch in manchen Fällen vorkommen, daß der Spurlauf nicht stimmt und ein Blatt zu hoch bzw. zu tief läuft. Dann muss der Blattspurlauf durch geeignete Maßnahmen korrigiert werden.

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Stall
Als Stall wird ein Strömungsabriss an den Rotorblättern eines Helikopters bzw. an den Tragflächen eines Flugzeuges bezeichnet. Stall geht einher mit einem Auftriebsverlust und damit besteht akute Absturzgefahr.
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Steller Modus Regler
Siehe Link.
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Swash (Swashplate)
Swash oder Swashplate ist im Helikopter Modellsport die englische Bezeichnung für die Taumelscheibe.
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Teillastfestigkeit Regler
Unter Teillastfestigkeit versteht man die positive Eigenschaft eines Reglers auch unterhalb seines Nennlastbereiches betrieben werden zu können. Ist ein Regler nicht teillastfest, so kann es zu Beschädigungen bzw. Ausfällen des Reglers kommen.
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Throttle
Throttle (engl.) = Drossel, Drosselklappe, auch Gashebel, Gaspedal
Im RC Bereich ist damit das Gas bzw. die Drehzahl des Motors gemeint.

Throttle Curve
Throttle Curve = Gaskurve
Die Gaskurve kann sowohl eine Gerade (Gasgerade) oder auch eine Kurve sein.

Timing
Die Timingeinstellung beim Brushless E- Motor ist vergleichbar mit der Frühzündung beim Verbrennermotor.
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Trainer, Trainer Modell
Als Trainer bzw. Trainermodell wird ein Heli bezeichnet, der nicht originalgetreu aufgebaut, sondern lediglich eine aufgesetzte Haube (Canopy) besitzt. Dabei hat diese Haube hauptsächlich die Aufgabe, die Fluglage- Erkennung auch in größerer Entfernung sicherer zu machen. Das gilt besonders bei suboptimalen Lichtverhältnissen. Daher sind die Hauben meist mehrfarbig mit hellen Farbtönen und Signalfarben gestaltet. Als Sekundärfunktion bietet diese Trainerhaube auch begrenzten Schutz für die darunter befindlichen Bauteile.
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UBEC
Der Begriff UBEC ist nicht eindeutig spezifiziert. Es könnte mit Ultimate oder Universal BEC übersetzt werden.
(siehe BEC)

Der Begriff UBEC ist nicht unbedingt bezeichnend für getaktete (switching) BECs (siehe SBEC)

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Umfangsgeschwindigkeit
Die Umfangsgeschwindigkeit ist gewöhnlich die Bewegungsgeschwindigkeit der Rotorblattspitzen. Sie kann aber auch für jeden beliebigen Punkt auf dem Rotorblatt berechnet werden. Die Umfangsgeschwindigkeit ist natürlich an den Blattspitzen am höchsten. Sie nimmt von den Blattspitzen zur Rotorkopfmitte kontinuierlich ab. Die Umfangsgewschwindigkeit am Rotorblatt von Modellhelikoptern wird gewöhnlich in [km/h] angegeben und kann leicht mehrere hundert km/h betragen.
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Vortex (Wirbelringstadium)
Sinkt ein großer Heli im eigenen Rotorabwind, dann besteht ein Risiko in ein sogenanntes Wirbelringstadium, auch Vortex genannt, zu geraten.
Umstände, die einen Vortex auslösen:
Sehr geringe Vorwärtsgeschwindigkeit bei hoher Fallgeschwindigkeit (mehr als 1,5m/s) und mäßiger Motorleistung.
Die unter dem Rotor nach außen wegströmende Luft wird dabei vom Rotor oben wieder angesaugt. Dabei entsteht der sogenannte Wirbelring. Der Heli sackt also in seinem eigenen Rotorabwind nach unten. Aus einem Vortex kann man den Heli durch beherztes Einleiten von Vorwärtsflug (auch Seit- oder Rückwärts) befreien. Dadurch manövriert man den Heli aus dem eigenen Abwind heraus und unterbricht somit den Vortex. Man kann einen Vortex so auch von Anfang an vermeiden.

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VTOL
VTOL (engl.) Vertical Take-Off and Landing, bedeutet übersetzt "vertikales, also senkrechtes Starten und Landen".
Ein VTOL aircraft ist ein Senkrechtstarter. VTOLs sind z.Bsp. die Harrier Jump Jet (BJ. 1969), bekannt aus dem Film "True Lies" mit Arnold Schwarzenegger, sowie die Bell X-22, die bereits 1966 ihren Erstflug hatte.

Zyklisches Pitch
Zyklischer Anstellwinkel des Rotorblattes - Dieser wird mit Roll- und Nickhebel gesteuert. Dabei kippt die Taumelscheibe nach links/rechts vorn/hinten. Der Anstellwinkel des Rotorblattes verändert sich dabei während einer Rotordrehung. Bei Roll nach links z. Bsp. hat das Rotorblatt auf der rechten Seite des Heli's einen positiven Anstellwinkel. Dieser verändert sich aber nun während das Blatt weiterdreht, bis es einen negativen Anstellwinkel auf der linken Seite hat. Der Heli wird also auf der rechten Seite vom Rotorblatt nach oben gezogen und auf der linken Seite vom Rotorblatt nach unten gedrückt. So kommt es auch, dass er "rollt". Diese Erklärung ist stark vereinfacht und bedingt, dass Kollektivpitch gleich 0° ist. Das ist aber in der Praxis nicht der Fall, der Heli würde ja sonst runterfallen.
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